Die Zahl steht in fast jedem Tarifnamen der Spitzenklasse, und fast niemand fragt nach ihrer Bezugsgröße. Manche Häuser rechnen sie auf den Rechnungsbetrag und ziehen die Kassenleistung darin ab, andere auf den Rest, der nach der Kasse übrig bleibt — und einige senken den Satz, sobald die Kasse gar nichts beisteuert. Diese Seite rechnet vor, wann das einen Unterschied macht und wann nicht.
Bei genau hundert Prozent ist die Bezugsgröße rechnerisch gleichgültig — beide Lesarten führen zum selben Eigenanteil, nämlich null. Ein Unterschied entsteht erst unterhalb des vollen Satzes, und er entsteht an zwei anderen Stellen: wenn die gesetzliche Kasse überhaupt nichts zahlt und wenn der Tarif einen Teil der Rechnung nicht als erstattungsfähig anerkennt. Genau diese beiden Stellen nimmt diese Seite auseinander. Den niedrigsten Beitrag der Klasse trägt mit 40 Jahren AXA Zahn Premium mit 26,15 € im Monat.
Im Markt kommen beide Formulierungen vor. Die einen nennen einen Prozentsatz des Rechnungsbetrags und rechnen die Leistung der gesetzlichen Kasse darin ein; die anderen nennen einen Prozentsatz des Betrags, der nach der Kassenleistung noch offen ist. Ausdrücklich ausgewiesen ist die erste Variante bei 9 Tarifen dieser Klasse; bei den übrigen ergibt sie sich erst aus dem Bedingungstext. Rechnen wir beide Lesarten an derselben Rechnung durch: Implantat mit Vollkeramikkrone, Seitenzahn für 2.800 €, Festzuschuss der Kasse für den Befund 1.1 bei 5 Jahre Bonusheft (70 %): 278,87 €.
| Erstattungssatz | Ihr Anteil bei „Prozent der Rechnung" | Ihr Anteil bei „Prozent des Restbetrags" | Unterschied |
|---|---|---|---|
| 100 % | 0,00 € | 0,00 € | 0,00 € |
| 90 % | 280,00 € | 252,11 € | 27,89 € |
| 80 % | 560,00 € | 504,23 € | 55,77 € |
Die letzte Spalte folgt einer einfachen Regel: Der Unterschied zwischen den beiden Lesarten beträgt stets (100 minus Erstattungssatz) Prozent der Kassenleistung. Bei 90 Prozent sind das zehn Prozent von 278,87 €, bei 80 Prozent zwanzig — und bei hundert Prozent ist er null. Wer also einen Tarif mit vollem Satz vergleicht, kann die Frage nach der Bezugsgröße getrost überspringen. Wer eine Stufe darunter vergleicht, darf es nicht: Dort entscheidet sie mit über den Eigenanteil, und zwar auf jeder einzelnen Rechnung erneut.
Vorausgesetzt ist dabei allerdings, dass die Kasse überhaupt etwas beisteuert. Ist das nicht der Fall, kippt die Rechnung — und dann zeigt sich der eigentliche Unterschied zwischen den Häusern. Was die gesetzliche Kasse je Befund beiträgt, steht im Ratgeber Festzuschuss Zahnersatz.
Der Fall ist alltäglicher, als der Begriff vermuten lässt: Er tritt ein, wenn eine Versorgung rein privatzahnärztlich erbracht wird oder wenn sie im Katalog der gesetzlichen Kasse gar nicht vorkommt. Dann fehlt die Vorleistung, auf die der Tarif kalkuliert hat — und einige Häuser haben dafür ausdrücklich einen zweiten, niedrigeren Satz in ihren Bedingungen stehen.
| Tarif | Mit Kassenleistung | Ohne Kassenleistung | Differenz |
|---|---|---|---|
| Continentale Exklusiv-Tarif CEZE | 100 % | 70 % | 30 Punkte |
| DKV KombiMed Zahn Premium Z100 | 100 % | 60 % | 40 Punkte |
Was das kostet, lässt sich an derselben Rechnung ablesen. Fiele bei einer Versorgung über 2.800 € die Kassenleistung ganz weg, bliebe bei einem Satz von 70 Prozent ein Eigenanteil von 840,00 € — bei einem Tarif, der auch ohne Vorleistung voll erstattet, wären es null. Das ist kein Randfall, sondern der Unterschied zwischen zwei Verträgen, die auf dem Deckblatt dieselbe Zahl tragen.
Am anderen Ende steht die ausdrückliche Zusage: 1 Tarif nennt den Fall der fehlenden Kassenleistung in den Bedingungen und hält den vollen Satz auch dort — Mecklenburgische ZE100. Nachzulesen ist das auf der Anbieterseite mit dem vollständigen Leistungsbild. Bei allen übrigen schweigen die veröffentlichten Unterlagen zu diesem Punkt — und Schweigen ist hier keine Zusage. Wir klären den Fall vor dem Antrag mit der Gesellschaft ab, wenn eine privatzahnärztliche Versorgung im Raum steht.
Die zweite Stellschraube heißt Erstattungsfähigkeit. Ein Tarif erstattet nie hundert Prozent Ihrer Rechnung, sondern hundert Prozent der Kosten, die er anerkennt — und den Rahmen dafür setzt die Gebührenordnung. Zahnärzte rechnen privat mit einem Steigerungsfaktor ab; bis zum 2,3-fachen Satz ohne Begründung, darüber mit. Erkennt ein Tarif nur den unteren Bereich an, bleibt der Rest bei Ihnen, ganz gleich, welche Zahl im Tarifnamen steht.
Praktisch heißt das: Ein Tarif mit vollem Satz und engem Gebührenrahmen kann bei einer aufwendigen Versorgung schlechter abschneiden als ein Tarif mit neunzig Prozent und weitem Rahmen. Die Zahl im Namen beschreibt die Quote, nicht die Bemessungsgrundlage — und die Bemessungsgrundlage entscheidet bei hohen Honoraren über dreistellige Beträge.
In den meisten Tarifwerken dieser Klasse ist der volle Satz durchgängig. In einigen hängt er an einer Bedingung, die erst im Leistungsteil steht — und die im Ernstfall genau dann greift, wenn es teuer wird.
| Tarif | Wann aus hundert Prozent weniger werden |
|---|---|
| ARAG Dent100 | Der volle Satz gilt für die Regelversorgung uneingeschränkt. Für eine höherwertige Versorgung verlangt der Tarif einen mehrjährigen Vorsorgenachweis; ohne ihn sinkt die Erstattung auf 90 Prozent. Wer sein Bonusheft nicht lückenlos geführt hat, sollte diese Bedingung vor dem Antrag lesen. |
| dentolo Zahnschutz Premium | Es bleibt eine Selbstbeteiligung von 10 Prozent, sofern die behandelnde Praxis nicht zu einem bestimmten Netz gehört. Der volle Satz ist damit an die Wahl des Zahnarztes gebunden. |
| bessergrün Zahnzusatzversicherung (INTER QualiMed Z Premium Plus) | Hundert Prozent gelten für die Regelversorgung. Höherwertige Versorgungen und Implantate erstattet der Tarif zu 90 Prozent — also gerade in dem Bereich, in dem die Rechnungen am größten sind. |
| vigo 4YOU Zahnvorsorge Premium | Der volle Satz bezieht sich hier nicht auf den Zahnersatz, sondern auf den Zahnerhalt; der Zahnersatz läuft über einen eigenen Baustein desselben Hauses. Ein Tarifname mit der Zahl hundert sagt also nicht zwingend etwas über Kronen, Brücken und Implantate aus. |
Die Übersicht führt jeden Tarif mit vollem Erstattungssatz beim Zahnersatz, für den ein Beitrag nach Altersgruppen veröffentlicht ist. Die zweite Spalte beantwortet die Frage dieser Seite je Zeile: ob der Satz in den Unterlagen ausdrücklich einschließlich der Kassenleistung ausgewiesen ist oder ob die Bezugsgröße sich erst aus dem Bedingungstext ergibt.
| Tarif | Bezugsgröße ausgewiesen | Ohne Kassenleistung | Grenze im 1. Jahr | Anlaufzeit | Beitrag mit 40monatlich |
|---|---|---|---|---|---|
| AXA Zahn Premium | nicht gesondert | – | nicht beziffert | entfällt | 26,15 € |
| SDK Zahn 100 (ZP1) | mit Kassenanteil | – | 1.000 € | entfällt | 29,28 € |
| Allianz MeinZahnschutz 100 | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 29,88 € |
| Getsafe Dental 100 | nicht gesondert | – | 1.500 € | entfällt | 30,00 € |
| DA Direkt Zahnzusatz Premium Plus | nicht gesondert | – | nicht beziffert | entfällt | 32,90 € |
| Berlin Direkt DZL | nicht gesondert | – | nicht beziffert | entfällt | 32,95 € |
| NÜRNBERGER Komfort 100 (Z100) | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 33,00 € |
| Mecklenburgische ZE100 | nicht gesondert | 100 % | 1.000 € | entfällt | 33,50 € |
| die Bayerische ZAHN Prestige | nicht gesondert | – | 1.500 € | entfällt | 33,80 € |
| Janitos JA dental 100plus | mit Kassenanteil | – | 1.500 € | entfällt | 34,06 € |
| EUROPA Zahnzusatz Premium (E-ZP + E-ZB) | nicht gesondert | – | nicht beziffert | je nach Baustein | 34,15 € |
| uniVersa uni-dent|Top 100 | mit Kassenanteil | – | 1.500 € | entfällt | 34,29 € |
| Concordia ZAHN SORGLOS (Tarife ZT, ZB und ZAHN PLUS) | nicht gesondert | – | 1.500 € | keine in ZAHN SORGLOS | 35,75 € |
| ARAG Dent100 | mit Kassenanteil | – | 1.500 € | entfällt | 37,36 € |
| bessergrün Zahnzusatzversicherung (INTER QualiMed Z Premium Plus) | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 37,47 € |
| DFV-ZahnSchutz Exklusiv | nicht gesondert | – | 1.750 € | entfällt | 37,70 € |
| Continentale Exklusiv-Tarif CEZE | mit Kassenanteil | 70 % | 1.500 € | keine in CEZE | 39,26 € |
| ERGO Dental-Schutz 100 + Dental-Vorsorge | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 39,50 € |
| BarmeniaGothaer Mehr Zahn 100 mit Mehr Zahnvorsorge Bonus D | nicht gesondert | – | 1.500 € | entfällt | 40,30 € |
| HanseMerkur Luxus (EZL) | nicht gesondert | – | 1.000 € | 3 bis 8 Monate | 41,31 € |
| ottonova First Class (Zahn 100) | nicht gesondert | – | 1.250 € | entfällt | 42,46 € |
| HUK-COBURG Zahnzusatz Pro100 | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 43,40 € |
| Envivas DentFlex.100 | mit Kassenanteil | – | 1.000 € | entfällt | 43,41 € |
| SIGNAL IDUNA ZahnEXKLUSIVpur | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 43,55 € |
| Münchener Verein ZahnGesund 100 | nicht gesondert | – | 1.500 € | entfällt | 44,90 € |
| MAXCARE Exklusiv100 (ZahnGesund 100) | nicht gesondert | – | 1.500 € | entfällt | 44,90 € |
| ERGO Dental-Schutz 100 + Dental-Vorsorge Premium | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 45,40 € |
| UKV ZahnPRIVAT 100 | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 45,69 € |
| Provinzial ZahnPRIVAT 100 | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 45,69 € |
| Bayerische Beamtenkrankenkasse ZahnPRIVAT 100 | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 45,69 € |
| VRK Zahnzusatz Exclusive | nicht gesondert | – | 1.000 € | entfällt | 46,10 € |
| DKV KombiMed Zahn Premium Z100 | mit Kassenanteil | 60 % | 1.000 € | entfällt | 47,53 € |
| Debeka EZ70plus mit EZ-Comfort | mit Kassenanteil | – | nicht beziffert | 8 Monate | 47,82 € |
Sätze, Grenzen und Beiträge entsprechen dem Bearbeitungsstand vom 12. September 2026; die Beitragsspalte ist auf ein Eintrittsalter von 40 Jahren bezogen. Ein Strich in der dritten Spalte heißt nicht, dass der Tarif in diesem Fall nicht leistet — er heißt, dass die veröffentlichten Unterlagen dazu nichts festlegen. Welche Stufen in Ihrer Altersgruppe zur Auswahl stehen, zeigt der Tarifvergleich, den konkreten Monatsbeitrag der Beitragsrechner.
Der Satz sagt, welcher Anteil einer anerkannten Rechnung erstattet wird. Er sagt nicht, wie viel Geld der Vertrag in einem Jahr insgesamt auszahlt — und im ersten Vertragsjahr ist das die härtere Grenze. In dieser Leistungsklasse reicht sie von 1.000 € bis 1.750 €. Am häufigsten steht dort 1.000 €. Bei unserer Beispielrechnung über 2.800 € bleibt nach dem Festzuschuss eine Lücke von 2.521,13 €; ein Tarif mit der niedrigsten Grenze deckt davon im ersten Jahr 1.000,00 € ab, einer mit der höchsten 1.750,00 €. Zwischen zwei Verträgen mit identischem Prozentsatz liegen damit 750,00 €.
Wie sich dieses Erstjahresbudget im Verhältnis zum Beitrag darstellt und welche Tarife im ersten Jahr die größte Summe freigeben, rechnet der Ratgeber Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung aus. Wie lange diese Anfangsgrenze überhaupt läuft und wer sie verkürzt oder ganz weglässt, steht unter Zahnzusatzversicherung ohne Leistungsbegrenzung. Für 8 Tarife dieser Klasse ist eine Grenze für das erste Jahr nicht als öffentliche Tabelle ausgewiesen; dort bleibt das Feld in der Übersicht oben bewusst leer, statt eine Zahl zu behaupten.
Ja, und zwar fast durchgängig: 33 der 39 Tarife mit vollem Zahnersatzsatz kommen ohne jede Anlaufzeit aus. Die Kombination, nach der viele gezielt suchen, ist in dieser Klasse also der Normalfall und kein Auswahlkriterium — sie sortiert praktisch nichts aus. Die Ausnahmen sind schnell aufgezählt: Continentale Exklusiv-Tarif CEZE, HanseMerkur Luxus (EZL), EUROPA Zahnzusatz Premium (E-ZP + E-ZB), LVM ZahnPremium, Concordia ZAHN SORGLOS (Tarife ZT, ZB und ZAHN PLUS), Debeka EZ70plus mit EZ-Comfort. Wer nach diesem Merkmal filtert, sollte deshalb eine Stufe weitergehen und die Summe des ersten Jahres vergleichen. Die vollständige Marktübersicht zum Leistungsbeginn steht im Ratgeber Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit; wie Anlaufzeit und Summengrenze zusammenwirken, erklärt Wartezeit und Zahnstaffel. Soll zusätzlich die Antragsprüfung entfallen, führt der Weg über Tarife ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsfragen.
Der Sprung von neunzig auf hundert ist der teuerste der ganzen Leiter, und er ist der einzige, bei dem sich die Rechnung leicht nachprüfen lässt. Im Vergleich kostet ein Tarif mit vollem Satz mit 40 Jahren im Schnitt 38,12 €, einer mit neunzig Prozent 28,08 € — ein Abstand von 10,04 € im Monat oder rund 120 € im Jahr.
Dem steht ein einfacher Gegenwert gegenüber. Zehn Prozentpunkte auf die Lücke unseres Beispiels von 2.521,13 € sind 252,11 € — einmalig, je Versorgung. Die Rechnung geht also auf, wenn im Schnitt etwa alle 2 Jahre eine Versorgung dieser Größenordnung anfällt. Wer ein reparaturanfälliges Gebiss hat, liegt darüber; wer vorsorglich abschließt und zwanzig Jahre lang nichts braucht, zahlt den Aufpreis für einen Vorteil, der nie eintritt. Eine Ausnahme gilt für alle, die eine rein privatzahnärztliche Versorgung anstreben — dort entfällt die Kassenleistung, und dann ist die volle Quote keine Bequemlichkeit mehr, sondern der Unterschied zwischen dreistelligem und vierstelligem Eigenanteil.
Wie Beiträge über die Jahre steigen und wie sich der Aufpreis über eine lange Laufzeit summiert, steht unter Was kostet eine Zahnzusatzversicherung. Welche Stufe zu welcher Lebenslage passt, ordnet Die beste Zahnzusatzversicherung. Und wenn Sie nur eine einzelne Frage haben, finden Sie sie vermutlich in unseren häufigen Fragen.
Es bedeutet, dass nach der Erstattung kein Eigenanteil an den erstattungsfähigen Kosten offenbleibt — gleich, ob der Tarif den Satz auf den Rechnungsbetrag bezieht und die Kassenleistung einrechnet oder auf den nach der Kasse verbleibenden Rest. Beide Rechenwege führen bei genau 100 Prozent zum selben Ergebnis. Entscheidend sind deshalb zwei andere Fragen: welche Kosten der Tarif überhaupt als erstattungsfähig anerkennt und wie hoch die Grenze der ersten Vertragsjahre liegt.
Dafür gibt es drei Gründe, und keiner steht im Prozentsatz. Erstens die Begrenzung der Erstattungssumme in den Anfangsjahren. Zweitens der Gebührenrahmen: Rechnet die Praxis über die tariflich anerkannten Höchstsätze hinaus, ist der übersteigende Teil nicht erstattungsfähig. Drittens Leistungen, die der Tarif gar nicht führt — dann sind hundert Prozent von null immer noch null.
Von den 39 verglichenen Tarifen mit vollem Zahnersatzsatz kommen 33 ohne jede Anlaufzeit aus — das ist der weit überwiegende Teil. Die Kombination aus vollem Satz und sofortigem Beginn ist damit kein Alleinstellungsmerkmal, sondern der Normalfall in dieser Leistungsklasse. Unterschieden wird sie über die Summe, die im ersten Vertragsjahr höchstens fließt.
Dann trennt sich das Feld. 2 Tarife senken den Erstattungssatz in diesem Fall ausdrücklich ab — aus hundert Prozent werden dort je nach Haus deutlich weniger. Der Fall tritt häufiger ein, als man denkt: bei rein privatzahnärztlicher Versorgung und bei Leistungen außerhalb des Kassenkatalogs.
Der Abstand beträgt im Vergleich rund 10,04 € im Monat, also etwa 120 € im Jahr. Dem steht bei einer einzelnen Versorgung über 2.800 € ein um rund 252 € niedrigerer Eigenanteil gegenüber. Die volle Erstattung rechnet sich also, sobald etwa alle zwei bis drei Jahre eine größere Maßnahme ansteht — sonst zahlen Sie den Aufpreis dauerhaft für einen Vorteil, den Sie selten abrufen.
Nein. Bei 3 Tarifen der vollen Klasse gilt der Satz nicht durchgängig: Mal hängt er an einem Vorsorgenachweis, mal an der Versorgungsart, mal an einer Selbstbeteiligung außerhalb eines bestimmten Praxisnetzes. Die Bedingung steht nie auf der Titelseite des Prospekts, sondern im Leistungsteil.
Nicht automatisch. Die Zahl im Tarifnamen bezieht sich fast immer auf den Zahnersatz. Zahnerhalt läuft in vielen Serien über einen eigenen Baustein, und die Prophylaxe ist praktisch überall zusätzlich durch ein Jahresbudget gedeckelt — dort ändert ein voller Prozentsatz nichts an der Höchstsumme.
Nennen Sie uns die geplante Versorgung und Ihr Alter. Sie erhalten eine Gegenüberstellung der Tarife mit vollem Erstattungssatz — mit der Bezugsgröße, dem Gebührenrahmen und der Summe, die im ersten Vertragsjahr tatsächlich ankommt. Es kostet Sie nichts, und der Beitrag ist derselbe wie im Direktgeschäft.