Ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit aus Bottrop mit einem ungewöhnlichen Zuschnitt: ZahnPlus verdoppelt den Festzuschuss der Kasse statt einen Prozentsatz zu zahlen — und bringt Brille und Vorsorgeuntersuchungen mit, dafür keine Zahnbehandlung.
| 18 – 24 Jahre | 9,44 € |
| 25 – 29 Jahre | 12,36 € |
| 30 – 34 Jahre | 15,10 € |
| 35 – 39 Jahre | 18,00 € |
| 40 – 44 Jahre | 20,67 € |
| 45 – 49 Jahre | 23,73 € |
| 50 – 54 Jahre | 25,94 € |
| 55 – 59 Jahre | 27,86 € |
| 60 – 64 Jahre | 30,19 € |
| 65 – 69 Jahre | 30,98 € |
| 70 – 74 Jahre | 31,26 € |
| ab 75 Jahre | 31,52 € |
Die SONO Krankenversicherung a.G. ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit aus Bottrop mit traditionellem Schwerpunkt auf medizinischen Berufen. Ihr Zahnangebot funktioniert anders als der gesamte Rest dieses Vergleichs: ZahnPlus zahlt keinen Prozentsatz, sondern einen zweiten Festzuschuss in der Höhe, in der auch die gesetzliche Kasse leistet. Ergänzt wird das durch den Tarif Implantat, der nur zusammen mit ZahnPlus abschließbar ist. Diese Konstruktion hat eine klare Stärke und eine harte Grenze — beide erklären wir hier, samt den veröffentlichten Beiträgen aus den Tarifbedingungen.
Die SONO Krankenversicherung a.G. ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Bottrop und traditionellem Schwerpunkt auf medizinischen Berufen. Ihr Zahnangebot folgt einer Logik, die im Markt selten ist: ZahnPlus zahlt keinen Prozentsatz, sondern verdoppelt den befundbezogenen Festzuschuss der gesetzlichen Kasse — einschließlich eines eventuellen Bonus aus dem Bonusheft. Ergänzt wird das durch den Tarif Implantat, der implantologische Leistungen zu 90 Prozent und bis 1.000 € je Implantat trägt und nur zusätzlich zu ZahnPlus abschließbar ist. Wer hier vergleicht, muss die Besonderheit kennen: Zahnbehandlung, Füllungen, Wurzelbehandlung und Kieferorthopädie sind nicht versichert. Dafür enthält ZahnPlus Leistungen, die in einem Zahntarif ungewöhnlich sind — für Brillen und für ambulante Vorsorgeuntersuchungen.
| Tarif | Zahnersatz | Zahnbehandlung | Zahnreinigung | Kieferorthopädie | Beitrag 31–40 J. |
|---|---|---|---|---|---|
| SONO ZahnPlus Spitzentarif Der Grundtarif — und die Voraussetzung für den Implantatbaustein. Stark bei Regelversorgung, ohne Leistung bei allem, was die Kasse nicht bezuschusst. | ein <strong>zweiter Festzuschuss</strong> in Höhe der Kassenleistung für zahnprothetische Regelversorgung, Bonus- und Härtefallleistungen eingerechnet; zusammen mit der Kasse höchstens 100 % der Rechnung | nicht versichert — keine Füllungen, keine Wurzel- oder Parodontosebehandlung | einmal im Kalenderjahr bis 50 €, und nur soweit die Kasse nicht selbst zahlt | nicht versichert | auf Anfragemonatlich |
| SONO Implantat Der Zusatzbaustein für den teuersten Einzelposten beim Zahnersatz — ab 0,70 € monatlich, aber nur zusammen mit ZahnPlus abschließbar. | <strong>90 % der implantologischen Leistung, max. 1.000 € je Implantat</strong>; die Kassenleistung wird vom Erstattungsbetrag abgezogen | nicht versichert | über ZahnPlus, mit dem dieser Tarif zwingend kombiniert wird | nicht versichert | auf Anfragemonatlich |
Erstattungssätze für Zahnersatz verstehen sich einschließlich des Festzuschusses der gesetzlichen Kasse. Wartezeit in allen Stufen: 3 bis 8 Monate. Erstattung maßgeblich ist der Festzuschuss der Kasse, nicht der GOZ-Satz.
Fünf Angaben genügen: Sie erhalten den Beitrag für Ihr Eintrittsalter und die Einschätzung, ob eine Annahme bei SONO realistisch ist.
Über die 12 Altersgruppen hinweg verändert sich der Beitrag bei SONO erheblich: ZahnPlus kostet zwischen 9,44 € und 31,52 € im Monat. Die 2 Stufen von SONO sind nebeneinander gestellt — so lässt sich ablesen, was der Schritt zur nächsthöheren Erstattung kostet.
| Altersgruppe | ZahnPlus | Implantat |
|---|---|---|
| 18 – 24 Jahre | 9,44 € | 0,70 € |
| 25 – 29 Jahre | 12,36 € | 0,91 € |
| 30 – 34 Jahre | 15,10 € | 2,24 € |
| 35 – 39 Jahre | 18,00 € | 2,87 € |
| 40 – 44 Jahre | 20,67 € | 3,75 € |
| 45 – 49 Jahre | 23,73 € | 4,70 € |
| 50 – 54 Jahre | 25,94 € | 6,46 € |
| 55 – 59 Jahre | 27,86 € | 8,22 € |
| 60 – 64 Jahre | 30,19 € | 8,22 € |
| 65 – 69 Jahre | 30,98 € | 8,22 € |
| 70 – 74 Jahre | 31,26 € | 8,22 € |
| ab 75 Jahre | 31,52 € | 8,22 € |
Die Beiträge stehen in den Beitragstabellen der Tarifbedingungen Teil II zu ZahnPlus und Implantat, abgerufen 12. September 2026. ZahnPlus reicht von 9,44 € in der Gruppe 18 bis 24 bis 31,52 € ab 75 — eine für den Markt auffallend flache Kurve: Der höchste Beitrag liegt nur beim 3,3-Fachen des niedrigsten, und ab der Gruppe 60 bis 64 steigt er praktisch nicht mehr. Der Implantatbaustein kostet 0,70 € bis 8,22 €; seine Tabelle endet bereits bei „ab 55 Jahre", weshalb die letzten fünf Spalten dort denselben Wert tragen. Zwei Punkte sind für die Einordnung wichtig: Das Mindestaufnahmealter beträgt 18 Jahre, und der Vertrag ist erst zum Ablauf des zweiten Versicherungsjahres kündbar.
Innerhalb der Serie ZahnPlus gelten dieselben Bedingungen — die folgenden Punkte sind die einzigen, in denen sich die 2 Stufen tatsächlich trennen.
| Gilt in allen Stufen | Wartezeit: 3 bis 8 Monate · Erstattung maßgeblich ist der Festzuschuss der Kasse, nicht der GOZ-Satz · Inlays: nicht versichert — ZahnPlus leistet nur, wo die Kasse einen Festzuschuss zahlt · Wurzelbehandlung: nicht versichert; ZahnPlus enthält keine Zahnbehandlung |
| Unterscheidet sich | Erstattungssatz beim Zahnersatz, Höchstbetrag für Kieferorthopädie, PZR-Budget und die Höhe der Zahnstaffel |
| Alterungsrückstellung | SONO: Beide Tarife sind nach Art der Schadenversicherung kalkuliert. Die Bedingungen sagen das unverblümt: „Es werden keine Rückstellungen für das Alter angespart, um den mit zunehmendem Alter eintretenden Anstieg der Krankheitskosten vorzufinanzieren." Der Beitrag steigt entsprechend der Altersstaffel; das Eintrittsalter ergibt sich aus dem Jahr des Versicherungsbeginns minus Geburtsjahr. |
| Zahnstaffel | nach 3 Jahren, danach unbegrenzt |
Die Serie wird nicht als fertiger Tarif verkauft, sondern aus Bausteinen zusammengesetzt:
| Brille und Kontaktlinsen | Eine Leistung, die in einem Zahntarif kaum vorkommt: ZahnPlus erstattet Brillengestelle, Brillengläser und Kontaktlinsen zu 100 Prozent, höchstens 200 € innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren — gerechnet vom Jahr des Versicherungsbeginns und nur soweit die Kasse nicht selbst zahlt. |
| Ambulante Vorsorgeuntersuchungen | Ebenfalls im Zahntarif enthalten: 100 Prozent der nach der Kassenleistung verbleibenden Kosten für ambulante Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen, bis 500 € pro Kalenderjahr. Die Tarifbedingungen führen ein geschlossenes Verzeichnis, darunter die große Krebsvorsorge für Frauen und Männer, Mammographie mit Ultraschall sowie mehrere Leistungen der Schwangerschaftsvorsorge wie die Sonographie in der 6. bis 8. Woche und den Triple-Test. Für die Schwangerschaftsvorsorge gilt dabei dieselbe achtmonatige Wartezeit wie für den Zahnersatz. Maßnahmen außerhalb dieses Verzeichnisses sind ausgeschlossen. |
| Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit | Die SONO gehört keinen Aktionären, sondern ihren Mitgliedern. Ein Verein auf Gegenseitigkeit arbeitet nicht auf Gewinnausschüttung hin, sondern im Interesse des Bestands — was sich typischerweise in der Beitragsentwicklung niederschlägt. Versicherungsfähig sind Personen mit Anspruch auf Leistungen der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung, die <strong>nicht das Kostenerstattungsprinzip gewählt</strong> haben. Das Mindestaufnahmealter beträgt 18 Jahre; Kinder sind in diesen Tarifen nicht versicherbar. |
Im ersten Versicherungsjahr erstattet SONO in der Stufe ZahnPlus höchstens 500 €, und erst nach 3 Jahren fällt diese Deckelung weg — alle Angaben zu ZahnPlus sind kumuliert seit Vertragsbeginn.
| Stufe | Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 | Jahr 4 | danach |
|---|---|---|---|---|---|
| ZahnPlus | 500 € | 1.250 € | 2.500 € | 5.000 € pro Jahr | 5.000 € pro Jahr |
| Implantat | 1.500 € | 1.500 € | 1.000 € je Implantat | 1.000 € je Implantat | 1.000 € je Implantat |
Beide Tarife staffeln, aber unterschiedlich lang. ZahnPlus begrenzt die Zahnersatzleistung in den ersten drei Jahren auf 500 € im 1. bis 12., 1.250 € im 1. bis 24. und 2.500 € im 1. bis 36. Monat — jeweils kumuliert ab Versicherungsbeginn. Danach gilt ein Höchstbetrag von 5.000 € pro Kalenderjahr, der im Marktvergleich großzügig ist. Der Tarif Implantat ist in den ersten 24 Monaten auf insgesamt 1.500 € begrenzt, danach greift nur noch die Grenze von 1.000 € je Implantat. Beide Staffeln entfallen, wenn die Aufwendungen nachweislich auf einen nach Versicherungsbeginn eingetretenen Unfall zurückzuführen sind.
Gesundheitsprüfung bei SONO: Ja, Antragsformular und Bogen Gesundheitsangaben sind vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten.
Fehlende Zähne bei SONO (ZahnPlus): Beide Beitragstabellen tragen denselben Hinweis: „Ab drei fehlenden und nicht ersetzten Zähnen (ausgenommen Weisheitszähne) kann kein Versicherungsschutz angeboten werden." Zwei Lücken sind also zulässig, ab der dritten folgt die Ablehnung. Das ist eine der strengeren Annahmeregeln im Vergleich.
Wartezeit bei SONO: Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Für die Zahnersatzleistung selbst gilt eine <strong>besondere Wartezeit von acht Monaten</strong>, ebenso im Tarif Implantat. Aufwendungen, die nachweislich auf einen nach Versicherungsbeginn eingetretenen Unfall zurückzuführen sind, unterliegen keiner Wartezeit.
Die Gesundheitsfragen vollständig zu beantworten ist keine Formalie: Stellt sich im Leistungsfall heraus, dass ein Befund fehlte, kann SONO die Leistung verweigern und vom Vertrag zurücktreten — der Preis für Ehrlichkeit ist im schlechtesten Fall eine Absage von SONO, der für das Gegenteil der Schutz insgesamt.
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt beim Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss: 60 Prozent der Kosten einer Regelversorgung, mit fünfjährig geführtem Bonusheft 70 und mit zehnjährigem 75 Prozent. ZahnPlus setzt genau hier an und erstattet „Leistungen in gleicher Höhe wie die von der GKV erstatteten befundbezogenen Festzuschüsse einschließlich eventuell zu berücksichtigender Bonus- oder Härtefallleistungen".
| Bonusheft | Festzuschuss der Kasse | dazu von ZahnPlus | Summe | Ihr Eigenanteil |
|---|---|---|---|---|
| ohne | 60 % | 60 % | 120 %, gedeckelt auf 100 % | 0 € |
| fünf Jahre geführt | 70 % | 70 % | 140 %, gedeckelt auf 100 % | 0 € |
| zehn Jahre geführt | 75 % | 75 % | 150 %, gedeckelt auf 100 % | 0 € |
Bei einer Regelversorgung verschwindet der Eigenanteil damit vollständig, und zwar unabhängig vom Bonusheft — denn die Bedingungen begrenzen die gemeinsame Leistung auf 100 Prozent des erstattungsfähigen Rechnungsbetrags. Das ist die Stärke dieser Konstruktion und der Grund, warum ein solcher Tarif für Menschen, die bewusst den Kassenstandard wählen, extrem effizient ist: Er kostet in der Altersgruppe 35 bis 39 gerade 18 € im Monat.
Weil sich die Leistung am Festzuschuss orientiert und nicht an der Rechnung, wächst sie nicht mit, wenn Sie eine höherwertige Versorgung wählen. Ein Implantat kostet ein Mehrfaches einer Brücke, der Festzuschuss bleibt aber derselbe — der Eigenanteil steigt dann in voller Höhe des Mehrpreises. Genau dafür gibt es den Zusatztarif Implantat. Noch deutlicher formuliert das Produktinformationsblatt den Ausschluss: „Ausgeschlossen sind Leistungen, für die kein Festzuschuss von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt wird." Wo die Kasse nichts zahlt, zahlt auch ZahnPlus nichts.
Eine zweite Klausel wirkt in dieselbe Richtung und wird leicht überlesen: Werden die Leistungen der Kasse gar nicht in Anspruch genommen — die Bedingungen nennen als Beispiel ausdrücklich einen Behandler ohne Kassenzulassung —, dann „leistet der Tarif ZahnPlus nicht". Dasselbe gilt für Behandlungen im Ausland ohne Kassenvorleistung. Einzureichen ist im Leistungsfall die Zahnarztrechnung mit dem genehmigten Heil- und Kostenplan der Kasse. Wer privat abrechnen lassen will, ist mit diesem Tarif falsch beraten.
Der zweite Baustein setzt genau dort an, wo ZahnPlus aufhört. Er übernimmt 90 Prozent der implantologischen Leistung, begrenzt auf 1.000 € je Implantat; die Kassenleistung wird vom ermittelten Erstattungsbetrag abgezogen. In den ersten 24 Monaten gilt zusätzlich eine Gesamtgrenze von 1.500 €.
| Merkmal | Tarif Implantat |
|---|---|
| Erstattung | 90 % der implantologischen Leistung |
| Höchstbetrag | 1.000 € je Implantat |
| Erste 24 Monate | insgesamt höchstens 1.500 € |
| Wartezeit | acht Monate, entfällt bei Unfall |
| Beitrag | 0,70 € bis 8,22 € monatlich |
| Abschließbar | nur zusätzlich zu ZahnPlus |
Der Beitrag ist bemerkenswert niedrig — in der Gruppe 30 bis 34 sind es 2,24 € monatlich, ab 55 dauerhaft 8,22 €. Für diesen Preis ist der Baustein praktisch immer mitzunehmen, wenn ZahnPlus ohnehin abgeschlossen wird: 1.000 € je Implantat bei einem Jahresbeitrag von rund 27 € in mittleren Altersgruppen rechnet sich schon beim ersten Implantat.
Die Grenze muss man allerdings richtig einordnen. Ein Implantat samt Krone kostet in Deutschland typischerweise 1.800 bis 3.000 Euro. Der Baustein deckt davon bis zu 1.000 € ab, ZahnPlus legt den Festzuschuss für die Regelversorgung dazu — zusammen bleibt bei einem Einzelimplantat üblicherweise ein Eigenanteil im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Wer Implantate vollständig abgesichert haben möchte, braucht einen Tarif mit prozentualer Erstattung auf die Gesamtrechnung, etwa ZE100 der Mecklenburgischen oder DentFlex.100. Wir rechnen Ihnen beides gegeneinander.
Der Leistungskatalog von ZahnPlus ist kurz, und das ist die wichtigste Information über diesen Tarif. Das Produktinformationsblatt führt vier Positionen — mehr gibt es nicht.
| Leistung | ZahnPlus |
|---|---|
| Zahnersatz (Regelversorgung) | zweiter Festzuschuss, max. 5.000 € pro Kalenderjahr |
| Professionelle Zahnreinigung | einmal im Jahr bis 50 € |
| Brille und Kontaktlinsen | bis 200 € in zwei Kalenderjahren |
| Ambulante Vorsorgeuntersuchungen | bis 500 € pro Kalenderjahr |
| Füllungen, Wurzel- und Parodontosebehandlung | nicht versichert |
| Inlays und Onlays | nicht versichert |
| Kieferorthopädie | nicht versichert |
Die drei Zeilen am Ende sind der Grund, warum dieser Tarif nicht mit einer Vollversorgung verglichen werden darf. Wer Kunststofffüllungen, eine Wurzelbehandlung oder ein Keramikinlay absichern will, findet hier nichts. Die 50 € für die Zahnreinigung decken je nach Praxis rund die Hälfte einer Sitzung — und auch nur, sofern kein Anspruch gegenüber der Kasse besteht.
Ungewöhnlich ist dafür, was zusätzlich drinsteckt: Brillengestelle, Brillengläser und Kontaktlinsen bis 200 € innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren sowie ambulante Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen bis 500 € im Jahr. Letztere sind an ein geschlossenes Verzeichnis in den Tarifbedingungen gebunden, das unter anderem die große Krebsvorsorge für Frauen und Männer, Mammographie mit Ultraschall und mehrere Leistungen der Schwangerschaftsvorsorge nennt. Rechnet man diese beiden Posten mit, ist ZahnPlus weniger ein Zahntarif als ein kleines Gesundheitspaket — was den Beitrag von 18 € in der Gruppe 35 bis 39 in ein anderes Licht stellt.
Erstens: Ab drei fehlenden und nicht ersetzten Zähnen — Weisheitszähne ausgenommen — kann kein Versicherungsschutz angeboten werden. Zwei Lücken sind zulässig. Zweitens: Das Mindestaufnahmealter beträgt 18 Jahre; Kinder sind in diesen Tarifen nicht versicherbar. Drittens: Der Vertrag ist erst zum Ablauf des zweiten Versicherungsjahres kündbar, danach monatlich. Versicherungsfähig sind nur Mitglieder einer deutschen gesetzlichen Kasse, die nicht das Kostenerstattungsprinzip gewählt haben — endet die Kassenmitgliedschaft, endet der Vertrag.
Ein letzter Punkt spricht für die SONO, und er wird in Vergleichen praktisch nie gewürdigt: Die Beitragskurve ist außergewöhnlich flach. ZahnPlus steigt von 9,44 € in der Gruppe 18 bis 24 auf 31,52 € ab 75 — das 3,3-Fache über rund sechzig Jahre. Ab der Gruppe 60 bis 64 bewegt sich der Beitrag kaum noch, von 30,19 € auf 31,52 €. Bei Tarifen ohne Alterungsrückstellung ist eine Verzehnfachung bis ins Rentenalter nicht selten. Genau diese Eigenschaft macht den Tarif für Menschen interessant, die lange versichert bleiben wollen — auch wenn er ohne Alterungsrückstellung kalkuliert ist.
| Stufe | Sinnvoll, wenn … |
|---|---|
| ZahnPlus | Der Grundtarif — und die Voraussetzung für den Implantatbaustein. Stark bei Regelversorgung, ohne Leistung bei allem, was die Kasse nicht bezuschusst. |
| Implantat | Der Zusatzbaustein für den teuersten Einzelposten beim Zahnersatz — ab 0,70 € monatlich, aber nur zusammen mit ZahnPlus abschließbar. |
Passt für: Erwachsene mit gesunden Zähnen, die bewusst nur die Regelversorgung absichern wollen — und die den flachen Beitragsverlauf im Alter schätzen. Der Implantatbaustein macht die Kombination für alle interessant, die mit Implantaten rechnen.
Eher nicht für: Familien mit Kindern, weil erst ab 18 aufgenommen wird und Kieferorthopädie fehlt. Ebenso ungeeignet für alle, die Zahnbehandlung, Inlays oder hochwertigen Zahnersatz nach eigener Wahl abgesichert haben möchten.
Zwei: den Grundtarif ZahnPlus und den Zusatztarif Implantat, der nur zusammen mit ZahnPlus abschließbar ist. ZahnPlus deckt Zahnersatz in Form eines zweiten Festzuschusses ab, dazu Zahnreinigung, Brille und ambulante Vorsorgeuntersuchungen. Der Tarif Implantat übernimmt 90 Prozent der implantologischen Leistung, höchstens 1.000 Euro je Implantat.
Nicht über einen Prozentsatz, sondern über einen zweiten Festzuschuss: Die SONO zahlt einen Betrag in gleicher Höhe wie der befundbezogene Festzuschuss der gesetzlichen Kasse, Bonus- und Härtefallleistungen eingerechnet. Bei einer Regelversorgung addiert sich das auf 120 bis 150 Prozent der Kosten und wird auf 100 Prozent des Rechnungsbetrags begrenzt — der Eigenanteil entfällt damit vollständig. Bei höherwertigem Zahnersatz wächst die Leistung dagegen nicht mit, weil sie am Festzuschuss hängt und nicht an der Rechnung.
ZahnPlus kostet 9,44 Euro in der Altersgruppe 18 bis 24 und steigt auf 31,52 Euro ab 75; in der Gruppe 40 bis 44 sind es 20,67 Euro. Der Implantatbaustein liegt zwischen 0,70 und 8,22 Euro monatlich und erreicht seinen Höchstwert bereits in der Gruppe ab 55. Beide Tabellen stehen in den Tarifbedingungen Teil II.
Nein. ZahnPlus enthält keine Zahnbehandlung — Kunststofffüllungen, Wurzel- und Parodontosebehandlungen sind nicht versichert, ebenso keine Inlays, Onlays und keine Kieferorthopädie. Der Leistungskatalog umfasst vier Positionen: Zahnersatz, professionelle Zahnreinigung bis 50 Euro im Jahr, Brille bis 200 Euro in zwei Jahren und ambulante Vorsorgeuntersuchungen bis 500 Euro im Jahr.
Das ist eine Besonderheit der SONO und im Markt kaum zu finden. ZahnPlus erstattet Brillengestelle, Brillengläser und Kontaktlinsen zu 100 Prozent, höchstens 200 Euro innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren und nur soweit die Kasse nicht selbst zahlt. Dazu kommen ambulante Vorsorgeuntersuchungen bis 500 Euro im Jahr nach einem geschlossenen Verzeichnis in den Tarifbedingungen. Rechnet man beides mit, ist der Tarif eher ein kleines Gesundheitspaket als eine reine Zahnzusatzversicherung.
Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate, für die Zahnersatzleistung und für den Tarif Implantat gelten jeweils acht Monate. Aufwendungen, die nachweislich auf einen nach Versicherungsbeginn eingetretenen Unfall zurückzuführen sind, unterliegen keiner Wartezeit — und in diesem Fall entfallen auch die Staffelbegrenzungen der ersten Jahre.
Bei ZahnPlus kumulativ 500 Euro im 1. bis 12., 1.250 Euro im 1. bis 24. und 2.500 Euro im 1. bis 36. Monat. Ab dem vierten Jahr gilt ein Höchstbetrag von 5.000 Euro pro Kalenderjahr, der im Marktvergleich großzügig ist. Der Tarif Implantat ist in den ersten 24 Monaten auf insgesamt 1.500 Euro begrenzt, danach greift nur noch die Grenze von 1.000 Euro je Implantat.
Bis zu zwei fehlende, nicht ersetzte Zähne sind zulässig. Beide Beitragstabellen tragen den Hinweis, dass ab drei fehlenden und nicht ersetzten Zähnen — Weisheitszähne ausgenommen — kein Versicherungsschutz angeboten werden kann. Das ist strenger als bei vielen Wettbewerbern, die drei oder vier Lücken gegen Zuschlag annehmen.
Nein. Das Mindestaufnahmealter beträgt in beiden Tarifen 18 Jahre. Da zusätzlich keine Kieferorthopädie versichert ist, kommt die SONO für Familien nicht infrage. Tarife, die Kinder aufnehmen und Kieferorthopädie tragen, finden Sie unter anderem bei der Mecklenburgischen, der Stuttgarter und uniVersa.
Ein Versicherer, der keinen Aktionären gehört, sondern seinen Mitgliedern — den Versicherten selbst. Es gibt keine Gewinnausschüttung an Dritte, Überschüsse bleiben im Bestand. Bei der SONO zeigt sich das an einer außergewöhnlich flachen Beitragskurve: ZahnPlus steigt über rund sechzig Jahre nur auf das 3,3-Fache und bewegt sich ab der Gruppe 60 bis 64 kaum noch. Eine Alterungsrückstellung wird allerdings nicht gebildet; beide Tarife sind nach Art der Schadenversicherung kalkuliert.
Erst nach einer Mindestlaufzeit. Das Produktinformationsblatt nennt die Kündigung zum Ende jedes Monats, frühestens jedoch zum Ablauf des zweiten Versicherungsjahres. Außerdem endet die Versicherung automatisch mit dem Austritt aus der gesetzlichen Krankenversicherung; das ist der SONO unverzüglich mitzuteilen.
Angaben zu SONO Krankenversicherung a.G. geprüft am 12. September 2026. Die Beitragsangaben zu ZahnPlus sind Beispiele und stellen kein Angebot dar; verbindlich ist die Berechnung für Ihre Daten. Maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen von SONO Krankenversicherung a.G. in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung.
Wir rechnen alle 2 Stufen der Serie ZahnPlus für Ihr Alter und stellen daneben, was vergleichbare Tarife kosten — kostenlos und ohne Anruf, wenn Sie das nicht möchten.